Die „perfekte“ Indien Tour – aus Gehr’scher Sicht…

Falls es einen von Euch, liebe Leser, einmal nach Indien verschlagen sollte, erfahrt ihr hier von uns, wie -unserer bescheidenen Meinung nach- die „perfekte“ Indien-Rundreise aussehen könnte… und wir haben gleichzeitig die Möglichkeits, unsere persönlichen Indien-Highlights vorzustellen!

Delhi

Erkundung der Hauptstadt, Delhi (Zentraler Norden). Ein paar Tage in Delhi zu bleiben, hilft einem, sich an den indischen Rhytmus zu gewöhnen und den Kulturschock zu akzeptieren (wir schreiben jetzt bewusst nicht „zu überwinden“, da wir das auch in ganzen zwei Monaten Indien nicht geschafft haben…). Die Hauptstadt eignet sich für ein paar Bazaar-Besuche, sehr zu empfehlen ist dabei der Stoffmarkt, der besonders Pamela gut gefallen hat!! Delhi bietet den Besucher sehenswerte Museen, historische Sehenswürdigkeiten (wie z.B. das Red Fort oder Humayuns Grab) und sogar die ein oder andere Bar, was man schnell zu schätzen weiss, denn so ziemlich in ganz Indien ist Alkohol verpönt. Prost, Apfelsaft!

Agra (etwas südlich von Delhi)

Agra City ist fürchterlich. Ganz schrecklich sogar. Die Leute sind aufdringlich, es ist laut, dreckig, absolut Tourismus-verseucht (-> Gehr’scher Fachausdruck für zu viele Touristen, zu viele Strassenverkäufer, zu viele Hotels, Gegenteil von „Authentisch“ – ganzes Gebiet lebt nur noch davon, den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen…). Doch trotzdem gehört Agra definitiv zu unserer perfekten Indien Reise dazu, weil dort einfach eines der schönsten Gebäude der Welt steht: das Taj Mahal. So tut man am besten daran, so wenig wie möglich Zeit in Agra zu verbringen… einen Tag: Vormittag das Taj, am Nachmittag evtl. das Fort… am Abend den Sunset am Taj Mahal. That`s it.

Jaipur

Ein kurzer Stop in Jaipur (etwas westlich von Agra). SHOPPINGCITY!!! Egal ob Aladin-Schuhe, Schals,Kunsthandwerk, Armreifen – dies ist das Shoppingparadies! Die Bazaare sind ewige Strassenzüge lang mit mehr, noch mehr und noch viel mehr Shopping!!!

Udaipur (süd-westlich von Jaipur)

Rajastan`s romantischste Stadt! Hier kann man ein niedliches kleines Stadtzentrum auf einem Hügel erkunden, die herrliche Aussicht über den See von seiner Dachterasse geniessen, den Palast besichtigen oder eine kleine Bootstour auf dem See unternehmen – und alles (fast) ohne Lärm und Gehupe.

Jaisalmer (nördlich von Udaipur)

Die goldene Wüstenstadt, und das aus Sandstein errichtete Fort beschert einem ein-zwei ruhigere Tage in der Wüste. Hier ist auch der Nr. 1 Spot für ein Cameltrekking oder zumindest einen Kamel-Ritt zum Sonnenuntergang über den Sanddünen.

Jodhpur & Trichy

Flug-Transfer via Jodhpur (leicht südlich von Udaipur), der blauen Stadt, nach Trichy (im Südzipfel Indiens). Der Süden Indiens überzeugt weniger durch touristische Attraktionen als eher durch Authenzität. Der gelebte Glauben (Hinduismus), das (leider) offensichtliche Kastensystem und die Geschäftstätigkeit der Leute sind extrem spannend. Die Tempel werden durch einen guten Führer richtiglebendig. Das Essen ist das Beste und Günstigste im ganzen Land!

Beaches von Varkala

Das Cliff und der Strand von Varkala sind spektakulär. Während man von einem der vielen exzellenten Seafood-Restaurants oben am Cliff vorbeischwimmende Delphine beobachten kann, verbringt man den Rest des Tages unten am Strand und plantscht oder bodyboarded in den grosszügig vorhandenen Wellen.

Cochi

Der ursprüngliche Ankunftsort der Portugiesen und somit der ersten Europäer in Indien ist immer noch am meisten vom Kolonialismus geprägt. Schöne Bauten, Kirchen, gut erhaltene Strasse und ein offener Umgang zwischen Einheimischen und Besuchern beschert einem eine relaxte Zeit. Ausserdem gibt es dort das beste Tomaten-Käse-Omelett von ganz Indien! Der Sonnenuntergang hinter den Chinesischen Fischernetzen ist definitv ein Must-See jedes Indien-Besuchs.

Mumbai

Mumbai ist nicht schön im eigentlichen Sinne. macht ja nicht den Fehler und steigt in den Vororten aus dem Zug aus (wie wir es gemacht haben…) – es sei denn, Ihr wollt Slums, Elend und Dreck im Überfluss und nicht mehr erträglichen Masse sehen. Mumbai Downtown hingegen ist ein netter Ort, um einige Tage zu verweilen. Die einst prächtigen Kolonialbauten und die geräumigen Bürgersteige machen das Flanieren interessant. Hier ist ausserdem der einzige Platz in ganz Indien, wo man PärchenHändchenhaltend antrifft, Freizeitgestaltung zum Leben dazu gehört und sogar die eine oder andere Inderin westlich angezogen ist. Wir haben ausserdem die kulinarischeVielfalt genossen: Indisches Essen ist zwar fein, aber leider zu wenig abwechslungsreich (und auch recht fleischlos und vor allem: absolut Rindfleisch-frei!!)… so geniesst man mal wieder einen ordentlichen Burger oder auch ein Steak! Und obwohl das Wasser rund um Mumbai so verseucht ist, dass kein einziger Inder auch nur einen Zeh reinhalten würde, ist es ganz nett, abends am Marine Drive oder am Chowpatty Beach den Sonnenuntergang mitzuverfolgen.

Abspannen in Goa

Obwohl sich viele Geschichten um Goa ranken und es mittlerweilen fest in russischer Hand zu sein scheint, gibt es doch noch (fast) einsame Strände rund um Goa, an denen man sich hervorragend erholen kann. Morjim Beach zum Beispiel ist so ein Fall. Die zwei-drei Hotels und 5 Beach-Shacks für Sonnenliegen und Verpflegung lassen noch genug Platz für den Strand. Und wer sich schon immer im Kite-Surfen probieren wollte, ist hier goldrichtig. Goa ist der liberalste Staat in Indien, und so gibt’s hier auch endlich wieder mal einen Sundowner oder ein Fläschchen indischen (nicht zu unterschätzen) oder importierten portugisischen Wein.

Wer sich gern schon „geschmacklich“ auf Indien einstellen möchte, findet in unserem Weltreise Kochbuch die passenden Rezepte dazu!

Unsere Indienreise:


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