Meet „les chefs“ made in Thailand!

Teil drei unserer kulinarisch-kreativen Reise: Kochkurs in Bangkok! Nachdem wir auf Nachtmärkten, Restaurants und Food-Stalls genug Gelegenheit hatten, die typische Thai-Küche zu geniessen, wollen wir nun natürlich auch selber lernen, wie diese Köstlichkeiten zubereitet werden. Also ab zur Banpai Küche, wo es in einem halbtägigen Kochkurs folgende Gerichte zu erlernen und probieren gilt:

– Papayasalat
– Hühnchenbrust an Sesam-Marinade in Pandanusblättern
– Shrimp an Tamarind-Sauce
– gegrillte Entenbrust in rotem Curry

Zuerst wird gleichmal die rote Currypaste zubereitet. Wer hier gedacht hat, er kann die Tüte aufreissen oder kriegt die Currypaste wie zuhause vom Thai-Laden fertig geliefert, hat sich getäuscht. Vor uns liegen frische und trockene Chillis, Knoblauch, Zitronengrass und viele andere frische und feurige Zutaten, die alle zerkleinert und im Mörser zerdrückt werden, bis alles eine schöne Paste ergibt. Die Aromen steigen einem herrlich heftig in die Nase und animiert zum einatmen (Ge-)nies(s)en!

Dann geht es schon weiter mit dem Papayasalat, eines unserer Lieblings-Gerichte, seit wir in Thailand angekommen sind. In Thailand wird er aus noch grünen Papayas gemacht, mit viel Chilli, Knoblauch und …naja, natürlich werden wir hier nicht das gesamte Rezept verraten! 😉 Zuerst wird die Papaya nach traditioneller Art gehobelt, heisst: Wie wild mit einem Messer auf dem Ding rumhacken, und danach abschälen. Bei der Köchin ergibt dies perfekte, gleichmässige Streifen, bei uns – gelinde ausgedrückt – Papayamuss! (Zum Glück gibt’s zuhause die Qualitäts-Raffeln vom Raffelmann an der Olma!) Gut hat unsere Kochschule vorgesorgt und schon ein paar Kilo Papaya geraffelt am Morgen….puh! Danach alle Zutaten in einem Ton- oder Holzmörser kneten und mischen, mit Erdnüssen verfeinern und anrichten. Perfekt! Meine drei Chillis und zwei Knoblauchzehen machen sich perfekt für einen Salat um halb elf Uhr morgens – so muss er sein!

Dazu gibt es kleine Hühnchenbruststückchen im Panadusblatt. Erstmal Marinade aus Sojasauce, Gewürzen, Kräutern und Sesamsamen anrühren und die Hühnchenteile marinieren. Dann in die Blätter einpacken – eine Wissenschaft für sich, aber ist fast wie Krawatte binden – wenn man den Trick mal raus hat, geht’s Ruck-Zuck! Dann kurz ab in’s heisse Öl im Wok, so wird das Fleisch knusprig und bleibt zart. Endlich darf reingehauen werden, rechtzeitig zur Lunch-Time!

Danach wartet ein kleiner Zwischensnack, der definitiv auch Zugang zu unserem Standard-Fingerfood finden wird: Shrimp an Tamarind-Sauce. Tamarind ist eine süss-säuerliche Frucht, die in Asien’s Küche sehr populär ist. Reduziert mit frischem Pfeffer, Zwiebeln usw ergibt es eine köstliche Sauce, die herrlich mit den kurz frittierten Shrimp harmoniert. Doch jetzt ist es an der Zeit, die frisch gemachte Curry-Paste zu verwerten. Mit frischer Kokoscreme gemischt, mit Gemüse und frischen Kräutern verfeinert, wird es mit gegrillter und fein filetierter Entenbrust vollendet. Mit duftendem Jasminreis ein kleines Festessen!

Und? Ist Dir auch das Wasser im Mund zusammengelaufen wie uns beim Zubereiten? Keine Sorge! Wir werden die Gerichte definitiv wieder kochen – wenn wir zurück sind!

Du findest die Rezepte auch hier in unserem Weltreise Kochbuch als eBook für nur USD 19.98!

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3 Comment

  1. […] Angefangen habe ich mit typischem deutschem Schnitzel, über saftige Saltimbocca, zum feurigem Thai-Curry und dann zu dampfenden Dim Sum… Das will sagen: jeder kann exotisch kochen […]

  2. Maria schönenberger says: Antworten

    Hallo Reto and Jenny, Na, was Ihr da alles erlebt, ist ja gigantisch und auch traurig,
    das von dieser Frau mit dem Neugeborenen.
    wir wünschen euch weiterhin viel Freude auf Eurer Weltreise

  3. Hiermit lade ich mich direkt mal ein. Danke!

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