Die Safari Packliste – Damit denkst Du an alles

Safari – Was zieht man denn da an?

Die Safari ist gebucht und Du beginnst dich vielleicht zu fragen, ob Du nun neue Spezial-Kleidung in Hülle und Fülle brauchst. Vor den Augen geistert das Bild von einem in allen Beige-Tönen gekleideten Grosswildjägers – so will man auf keinen Fall daherkommen. Jedoch erscheinen Dir sicher die neuen destressed Jeans und die weissen Converse auch etwas unangebracht… Safari Packliste

Am frühen Morgen ist es auch im afrikanischen Busch noch sehr kalt!

Zwar gibt es keinen „Safari-Dresscode“, aber trotzdem gibt es ein paar Dinge auf die man achten sollte. Ein paar Denkanstösse: Da ein „Game Drive“ oftmals gute 3 Stunden dauert und man mit dem Jeep teils in unwegsamen Gelände unterwegs ist, empfiehlt sich bequeme, nicht zu eng anliegende und robuste Kleidung. Nichts ist schlimmer, wenn die knallenge Jeans schon nach einer halben Stunde kneift oder man sich am ersten Dornbusch einen Faden in den teuren Seidenschal zieht.

Je nach Wetter sollte auch warme Kleidung mitgenommen werden. Wegen der Länge der Game Drives kann es starke Temperaturschwankungen geben. Auf unserer Südafrika Safari war es morgens um 5 Uhr so kalt, dass wir nebst Faserpelz und Sommerdaunenjacke noch in eine Decke gemummelt waren. Kurz vor dem Mittag war ein leichteres Shirt jedoch absolut ausreichend. Das berühmte „Zwiebel-Prinzip“ bewährt sich auch hier.

Afrikas Sonne kann unbarmherzig sein und die Safari-Jeeps haben allenfalls nur ein Dach. Deshalb ist Safari-Packliste3unser Tipp lieber lange, leichte Kleidung mitzunehmen, als Tops, kurze Hosen und T-Shirts. Lange Ärmel sind auch Schutz vor Sonnenbrand. Optimal sind Kleider aus Funktionsstoff (bekommst Du im Outdoor Fachhandel), da sie Feuchtigkeit nach Aussen transportieren, wenn man schwitzt, aber auch schnell wieder trocknen.

Die Farbwahl

Auch die Farbwahl ist wichtig. Damit die Tiere einen als Teil der Natur wahrnehmen sind Farben wie beige, khaki oder hellbraun die bessere Wahl als Signal-rot, Neon-gelb oder lila. Farben wie schwarz, dunkelbraun oder -blau sind ebenfalls mit Vorsicht zu geniessen, da einen in einem dunklen Outfit die Mücken besser finden! Besonders in einem Malaria- oder Denguefiebergebiet wäre das alles andere als optimal. Und Achtung: Die Denguefieber-Mücke ist tagsüber aktiv! Safari Packliste

Die Safari Packliste – Das muss unbedingt mit:

Wir beschränken uns hier auf das Safari-Spezifische Gepäck. Die komplette Packliste findest Du hier.

  • je nach Länge der Safari ein bis zwei lange Wanderhosen (Wir empfehlen lange Hosen, da es morgens um 5 Uhr durchaus etwas kühl sein kann. Ausserdem schützt die lange Hose vor Sonne, Staub, Mücken und dornigen Büschen beim Kaffee in der Savanne)
  • zwei langärmlige Wanderhemden / Funktionsshirts
  • Faserpelz (für kühle Morgenstunden)
  • Jacke / Windbreaker
  • Regenponcho
  • Wanderschuhe (Wir empfehlen robuste Wanderschuhe, da der oftmals rote Sand jeden Turnschuh zunichte macht)
  • Sonnenbrille
  • Cap
  • Halstuch (z.B. von Buff)
  • Sonnencreme
  • Sonnen-Lippenpflegestift
  • Mückenspray (in Malaria-Gebieten mit DEET)
  • Handdesinfektionsmittel
  • abgerolltes WC-Papier
  • Rucksack
  • Feldstecher
  • Kamera mit gutem Zoom
  • gut bestückte Reiseapotheke – im Busch gibt es nichts zu kaufen
  • ggf. Malariaprophylaxe

Ein Ratschlag zum Schluss

Zum Thema „Essen“. Zwar hat das nichts mit der Safari Packliste zu tun, aber wir haben die Erfahrung  gemacht, dass die Hygiene in der Küche in vielen abgelegenen  Safaridestinationen problematisch sein kann. Deshalb:

„Peel it, cook it, boil it or forget it!“

Wir mussten leider schon heftige Erfahrungen machen – obwohl es eine schöne Lodge war und augenscheinlich alles hätte ok sein müssen… Unser Rat: Macht keine Kompromisse – auch beim Eis im Drink nicht!

Wir wünschen allen unvergessliche Safari-Erlebnisse!

Mit dem richtigen Outfit machen Tierbeobachtungen mehr Spass!

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4 Comment

  1. Da sind schon einige sehr wertvolle Tipps dabei-Danke!
    Ich wusste zB nicht, dass man auf ganz dunkle Kleidung wegen der Mücken verzichten sollte und dass es in der Früh wirklich noch so kalt ist :O.
    Bei Essen mach ich auch nie eine Ausnahme! Alles was mit Wasser in Berührung kommt oder wo ungereinigtes Wasser drinnen ist lass ich in gewissen Gebieten lieber sein denn das kann ganz schnell schief gehen!

    Viele Grüße
    Denise von
    http://www.lovefashionandlife.at

    1. Hallo Denise! danke für Deinen Kommentar! Wir freuen uns, dass neue Punkte für Dich mit dabei waren…. Das ist doch das Schöne an Blogs und wenn wir untereinander Erfahrungen austauschen können, nicht? Lieber Gruss

  2. Hallo!

    Na das hätte ich mal vorher lesen sollen! Ich habe bei meiner ersten Safari in Sri Lanka die Regenjacke und den warmen Schal vergessen…! Das Ende vom Lied: ich bekam den Beifahrersitz und hatte dann Safarisicht durch die Frontscheibe, dafür aber warm! Lach!

    LG Silvi

    1. Hallo Silvi!
      Das ist bei uns auch einigen passiert, die sind morgens um 4.30 Uhr mit kurzer Hose und T-Shirt aufgetaucht. Die haben wir dann erstmal wieder zurück in’s Zelt geschickt, um sich ne Jacke zu holen.
      Hoffe Du hast wenigstens die Leoparden im Yala gesehen, auch wenn nur durch die Scheibe. 🙂
      Gruss Reto

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