Buzios, die Ilha Grande und Paraty

Rio de Janeiro verfügt über eine super geografische Lage. So lassen sich ohne grossen Aufwand einige wundervolle Stranddestinationen sehr bequem mit dem öffentlichen Verkehr erreichen. Wir haben in den letzten Tagen drei davon besucht….

 

Buzios

Buzios ist fast schon eine Art Halbinsel, nördlich von Rio. Das Örtchen an sich hat alles was man so braucht, ist aber nichts Spektakuläres. Dafür haben es aber die malerischen Buchten und Strände in sich! Wir haben uns für ein kleines „Beach-Hopping“ einen Tag lang einen „Buggy“ gemietet, um einen Eindruck von der Schönheit dieses Fleckchen Erde zu bekommen! Leider ist in Brasilien mittlerweile „Winter“ – so reicht es hier zum Baden leider nicht mehr. Aber wir geniessen die Sonne, den Strand und die Ausblicke und natürlich auch das „Açai“, das hier ab dem Ruderbötli verkauft wird. Danach sind wir nämlich schon süchtig! Dieses feine Sorbet aus einer nur hier erhältlichen Beerenart aus dem Amazonasgebiet erfrischt und ist mit Bananenstückchen und etwas Müsliflocken der ideale Energy-Snack für Zwischendurch (und es kommt noch besser: ohne Zucker, ohne Reue – diese Beere ist so süss, dass dem Sorbet kein Zucker zugefügt wird…. Warum haben wir das nicht in der Schweiz?!?!?!?!)!!

 

Ilha Grande

Ein wenig südlich von Rio befindet sich der Küste vorgelagert die „Ilha Grande“. Man erreicht sie bequem mit der Fähre und nach 80 Minuten Überfahrt erwartet uns ein herziges Dörfchen ganz ohne Autos und 102 (!) Strände zur Auswahl! Es ist einfach malerisch hier, einfach unglaublich schön.Wir machen eine Wanderung über die sanften Berge hinüber zu einer der vielen einsamen Buchten. Weit und breit Niemand, dafür um so mehr weisser Sand, türkisfarbenes Wasser und Sonnenschein. Echtes Robinson-Crusoe-Feeling… Unsere Gedanken schweifen…. „Jetzt einen Caipirinha… ok, ein Açai würde es auch tun… oder beides?!“. Natürlich muss das warten, bis das Taxi-Boot uns abholt und zurück ins Dorf bringt. Dort tobt nämlich dieses Wochenende das Leben: Ein Musikfestival zieht einheimische Touristen und vor allem die Jugend vom Festland an. So lernen wir auch die unschönen Seiten „brasilianischer Lebensfreude“ kennen… Bereits um 20 Uhr ist Jeder und Jede auf dem Dorfplatz sturzbetrunken und man steigt beim Vorbeilaufen nur noch über leere Bierdosen… Also Züri-Fescht mal 10 – so ungefähr. Familien mit Kleinkindern machen auch noch munter mit… Wir verziehen uns lieber in eine ruhige Bucht am Strand, trinken einen Caipivodka mit Erdbeeren und lauschen den sanften Rythmen des live gespielten Bossa Novas…

 

Paraty

Unsere letzte Beach-Destination heisst Paraty und ist noch etwas weiter südlich von Rio… Mittlerweile hat es die Sommer-Sonne geschafft Bade-Temperaturen herbeizuzaubern. Spontan unternehmen wir also eine Segel-Cruise, um einige Buchten und Inseln zu sehen. Hier möchte man einfach gar nicht mehr weg! Wir liegen auf dem Sonnendeck, schauen in den blauen Himmel, eine leichte Samba (und ja, auch wieder den lieb gewonnenen Bossa Nova) im Hintergrund…. ahhhhh… Heute sind genau die richtigen Temperaturen. Sobald das Boot vor Anker geht springen wir in’s kühle, azurblaue Nass. Ein paar freche Fischchen kitzeln unsere Füsse. Kein Wölkchen am Himmel – what a day!

In Paraty sind wir am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs. Es gibt viele herzige, alte Gässchen mit Galerien und Boutiquen. Auch hat es ein Fort (von dem eigentlich nur noch eine Mauer und zwei Kanonen übrig sind) und einen Aussichtspunkt über die Bucht. Der Tag und unser Aufenthalt in Paraty wird mit ein wenig Souvenir-Shopping abgeschlossen.

…wir vermissen diese drei malerischen Orte jetzt schon…

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