¡No entiendo!

…das ist jetzt für uns nach drei Wochen Spanisch-Instensivkurs keine Ausrede mehr!! Wir befinden uns in Santiago, Chiles Hauptstadt. Um in Südamerika sprachlich über die Runden zu kommen, sind Spanisch Kenntnisse fast unerlässlich. Deshalb haben wir uns als Auftakt zu Südamerika für ein wenig Bildung entschieden und drei Wochen die Schulbank gedrückt. Ein fester Tagesablauf mit allmorgendlichem Weckergeklingel ist etwas unbequem für uns (acht Monate konnten wir halt tun und lassen, was wir wollten): Dennoch macht uns die Schule Spass und wir lernen wirklich viel. Mit den Vokabeln für Alltagssituationen wird sich in der Schule nicht aufgehalten, das lernen wir schliesslich vor Ort in der Freizeit, hier wird Grammatik gepaukt, bis sie zu den Ohren wieder rauskommt. Nach bereits zwei Wochen können wir zwei verschiedene Vergangenheitsformen, einmal Präsens und zwei Zukunftsformen (in der Theorie). Von den nervigen Präpositionen, Rückbezüglichen Verben und sonstigen Grammatikregeln ganz zu schweigen. Das Hörvers(t)ehen besteht aus poetischen Texten – uns raucht der Kopf! Aber die gute Nachricht ist, dass wir mitNull Spanisch hierher gekommen sind (oder in Reto’s Fall fast nicht-mehr-existenten Grundkenntnissen) und wir nun alle normalen Alltagssituationen meistern können, nahezu alles verstehen (bzw. folgen können) und gestern unseren ersten Spanischen Film im Kino gesehen haben (ok, ok – „Rio“ ist zwar ein Zeichentrickfilm, aber vor drei Wochen hätten wir nicht mal den kapiert!!). Unsere „Escuela“ hat ganze Arbeit geleistet! Jetzt stehen wir in den Startlöchern für unseren letzten Inner-Kontinentalen Flug (Santiago – Lima, Peru) und nehmen die letzte grosse Etappe unserer Reise in Angriff…

 

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