Die letzte Woche!

Was macht man in seiner letzten Woche in der Schweiz, bevor man ein Jahr auf Weltreise geht? Diese Frage haben wir uns vor Monaten gestellt. Das Ziel war, die letzte Woche stressfrei zu geniessen, mit unserer Familie und Freunden zu verbringen.

In Tat und Wahrheit gibt es noch Dutzende von kleinen Angelegenheiten, die am Schluss noch erledigt werden müssen.

Dienstag:
– Zur Bank fahren, Jordanische Dinar abholen (zur Cash-Zahlung des Visums at arrival)
– letzte Kleinigkeiten besorgen in der Apotheke , bei IKEA (ja wirklich!)
– Dinge zurückbringen, auf denen noch Pfand drauf ist (Gasflasche, Fitnesscenter-Ausweis ect…)
– nochmals waschen, trocknen, bügeln und letzte Kleider in Rucksack packen
– Abschied von Jenny’s Ex-Kollegen, das letzte Mal durch’s Niederdorf und an den Zürisee

Mittwoch:
– letzter Gang auf die Heimatgemeinde, Steuern 2010 (plus Nachzahlung 2009, plus Bundessteuern 2010) CASH!! hinlegen – und Selbstmordgedanken verdrängen!
– sich freuen, dass in 5 Tagen nochmals 2 volle Gehälter inkl. anteiligem 13. reinkommen (warum? siehe oben!)
– Heimatscheine / Abmeldebestätigungen entgegennehmen

Donnerstag:

– Rucksäcke definitiv zumachen, Checkliste nochmals durchgehen
– neue Mini-Digicam für Unterwasser/Strand ect ausprobieren
– Reisedokumente herrichten, Ausweise einscannen, Datensicherung, Backup
– Letzte Pizza beim Italiener zusammen mit der Family in aller Ruhe bevor der Wochenend-Stress anbricht

Freitag:
– Letzte Rechnungen bezahlen, die nochmals reingeflattert sind (hört das den NIE auf?!)
– Alle angefangenen Nahrungsmittel zu Essen verarbeiten 🙂 Küche aufräumen
– Handy reisetauglich machen (Prepaid-Karte aufladen, Voicemail ausschalten)
– Bewerbungsunterlagen fertig machen, einscannen, online ablegen (falls wir zurückkommen) 😉
– Letzter Drink mit dem Bruder auf der Gartenterasse (soviel Zeit muss sein)

Samstag:
– Wohnung aufräumen, sauber machen
– (Schwieger-) Eltern vom Bahnhof abholen

So, Fazit: eine ruhige letzte Woche kann man schlicht vergessen, wenn man hinterher ein Jahr weg ist. Aber was soll’s – dafür hat man dann lange keine solche ‚Aufgaben‘ mehr! Wir nehmen’s also gelassen.

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1 Comment

  1. Freitags, beim letzten Punkt, wäre ich gern dabei gewesen.

    Marco, wenn du das hier liest, nach 6 Jahren mal wieder ein Drink?

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